Violine und Notenblatt

Entstehung der Symphonie

DAS TONSTUDIO UND DER WERDEGANG ZUR ORCHESTERAUFNAHME

Etwa zeitgleich mit der Veröffentlichung des Albums „Inspirations“ von Andreas Roempke im Jahre 2018 entstanden die ersten Ideen und Konzepte die Eigenkompositionen für klassische Gitarre zu erweitern und mit verschiedenen Orchesterstimmen zu arrangieren.

 

Ostern 2020 entwickelte sich aus einer Übung für einen E-Gitarrenschüler, 4 „Chords“ auf tiefe Saiten im Progressiven Rockbereich einzusetzen (Cm, Eb/Bb, F5add9, G5), eine Akkordfolge, die als Basis für ein neues Stück mit klassischeGitarre dienten. Eine Woche

später wurde der Schlussstrich zu einem 184 Takte langem Stück mit dem Titel „Hidden Song of the Noble Born“ gesetzt, der Titel verbirgt einen Hinweis auf eine Hommage an den großartigen Komponisten der FilmgeschichteEnnio Morricone.

Der erste Teil des Werkes wurde mit Celli, Bratschen, 1. und 2. Violine versehen, es folgten Fagott, Oboe und Querflöte. Auf der Bühne würden sich jetzt hier 16 Instrumentalisten tummeln, angeführt von der klassischen Gitarre an der „Spitze“.

Doch zuerst galt es mit den Aufnahmen der Gitarre im Studio zu beginnen. Wie auch schon bei dem vorhergegangenen Album „Inspirations“, fand man sich in dem kleinen, aber überaus feinen Single Coil Music Tonstudio“ von Florian Speth in Sinzing bei Regensburg wieder.

Florian, selber auch ein exzellenter Musiker, Drummer & Multiinstrumentalist, versteht es kaum wie ein zweiter sich in der Kunst der Tontechnik zu bewegen. Er nimmt nicht „nur“ auf, erarbeitet mit dem Künstler Hand in Hand, er taucht in die Gedankenwelt des Komponisten und Interpreten ein und schafft es von der einfachen Melodie bis zur komplexen Vielschichtigkeit eines Orchesterwerkes den Stücken eine tiefe Lebendigkeit zu geben. Es entstehen Lieder, die bei dem Zuhörer Bilder zum Leben erweckenzum Träumen einladen und ihn gleichsam „wie mit Kinderaugen hörend“ in eine andere Welt entführen.

Er war es auch, der die Idee hatte die frei und ohne Metronom eingespielte Gitarre zu belassen und die Orchesterstimmen an deren Dynamik und Tempi anzupassen. Was prinzipiell einfach klingt die Gitarre wird aufgenommen, das einspielte mit Sibelius notiert, die Orchesterstimmen dazu arrangiert, die umgewandelten Midi-Dateien zum Original importiert, mit VST-Sounds versehen, alles angeglichen und zum Schluss gemastert erweist sich in der Praxis als aufwendiger Prozess und stellte eine besondere Herausforderung für den Tontechniker und seinen Komponisten dar.

Hier sehen und hören Sie demnächst ein Beispiel des „Werdens“ zur Orchesteraufnahme:

Hier kommen Sie zu Florian und dem Single Coil Music Tonstudio“: https://www.florianspeth.de